2. LAB Blitzpanel

Deutsche Manager sehen den Vulkanausbruch gelassen - Unternehmen melden nur geringe Schäden durch Aschewolke

25.04.2010

Die wirtschaftlichen Schäden durch die Flugverbote der vergangenen Woche sind geringer als vielfach erwartet: Nur 14 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen mit finanziellen Verlusten aufgrund der Aschewolke. 65 Prozent der Befragten bezeichneten die Nebenwirkungen lediglich als lästig, 21 Prozent fühlten sich als gar nicht betroffen.

Hauptgrund für die geringen finanziellen Folgen dürfte vor allem eine weltweit gut funktionierende Telekommunikations-Infrastruktur sein. „Viele unserer Mitarbeiter waren in außereuropäischen Ländern gestrandet. Durch eine durchgängige IT-Infrastruktur konnten aber alle arbeiten“, berichtet ein Umfrage-Teilnehmer. „Ich erwarte eine nachhaltige Verhaltensänderung und zunehmende Substitution insbesondere von kurzen Flugreisen zugunsten von Online- und Videokonferenzen“, sagte ein anderer.

„Anders als beim 11. September 2001 sehen die Führungskräfte diesmal keine substanzielle Krise. Eher vertrauen sie auf die Chance, die Delle schnell ausgleichen zu können“, sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. „Manche Manager haben dem Flugverbot sogar etwas Gutes abgewinnen können: So mancher bekam durch ausgefallene Meetings Zeit geschenkt.“

Dr. Klaus Aden

Dr. Klaus Aden

Geschäftsführender Gesellschafter
Diplom-Volkswirt

Telefon: +49 211 15 97 99-30
Aden@LABcompany.net

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